News

30. November 2019, Basel

A NIGHT OF BOXING VI

Internationales Boxmeeting

 

Datum: Samstag, 30. November 2019
Ort: Grand Casino, Flughafenstr. 223, Basel

Türöffnung: 18.00 Uhr

 

Eintritt ab 18 Jahren!

 

Athleten

Loris Yaw

 

www. arnoldboxfit.ch

www.swissboxing.ch


Start nach der Sommerpause

Der ABCB hat unter der Leitung des neuen Cheftrainers, Christoph Gaugl am 20. August 2019 sein erstes Training nach den Sommerferien aufgenommen.

 

Interessierte können sich gerne anmelden.


Traineressen, August 2019

Unsere ehrenamtlichen Trainer wurden als Dankeschön zum Traineressen eingeladen. Vielen Dank für den schönen Abend und die ausgelassene Stimmung.


Medienmitteilung, Juli 2019

MEDIENMITTEILUNG

 

 

Neuer Cheftrainer BOXENBERN und Athletic Box Club Bern ABCB

Der Österreicher Christoph Gaugl übernimmt ab Mitte August

 

Bern, 3. Juli 2019 - Ab Mitte August 2019 wird Christoph Gaugl neuer Cheftrainer bei BOXENBERN und dem Athletic Boxclub Bern ABCB. Der 26-jährige Österreicher Christoph Gaugl verfügt über einen Bachelor in Wirtschaft und trotz seines jugendlichen Alters auch über eine mehrjährige Erfahrung als Box- und Fitnesstrainer.

 

Seit Kindesalter ist Christoph Gaugl engagiert bei Kampfsportarten. Bereits mit vier Jahren begann er mit Karate, später kamen Kickboxen und Boxen dazu. Nach einem Auslandsemester in Barcelona und seinem erfolgreichen Studienabschluss an der Fachhochschule Wiener Neustadt zog es ihn nach Deutschland in die Kampfkunstschule Geiger. Ab 2017 arbeitete er hier als verantwortlicher Standortleiter eines Boxgyms und unterrichtete Kinder und Erwachsene als Trainer für Boxen und Crossfit. Im Rahmen eines Austauschprogramms kam er vor 6 Monaten an die Kampfsportschule Carabao in Bremen, wo er bis zu seinem Umzug in die Schweiz arbeiten wird. Als aktiver Kämpfer stand er im Kickboxen (Leicht- und Vollkontakt bis 63 kg) wie auch im Karate Hardstyle in Deutschland mehrmals auf dem Treppchen. Heute gilt seine Herausforderung als Aktiver und Trainer jedoch dem klassischen Boxen. Vier Kämpfe hat er in seiner noch jungen Laufbahn im Olympischen Boxen bestritten. Christoph Gaugl ist daran, seine Ausbildung zum Wettkampftrainer zu absolvieren und damit seine Erfahrung als Trainer mit einem Diplom zu untermauern. Geri Staudenmann, Inhaber von BOXENBERN, zum Engagement des jungen Österreichers: "Christoph Gaugl kombiniert Erfahrung und Kenntnisse aus verschiedenen Kampfsportarten, fokussiert sich auf klassisches Boxen und verfügt zudem als ehemaliger Standortleiter einer grossen Kampfsportschule über Erfahrung im Bereich von Administration, Marketing und Kommunikation. Gerne geben wir diesem jungen und engagierten Trainer die Möglichkeit, sich bei BOXENBERN zu integrieren und sich in Bern beruflich zu etablieren. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit unserem neuen Cheftrainer."

 

Christoph Gaugl folgt auf Gabor Vetö, der in den vergangenen drei Jahren bei BOXENBERN als Cheftrainer tätig war. Gabor Vetö hat sich aus familiären Gründen entschieden, zu seinem früheren Arbeitgeber zurückzukehren und sich weniger intensiv dem Boxsport zu widmen.

 

Bis Mitte August, bis Christoph Gaugl seine Arbeit aufnehmen wird, werden die Trainings von weiteren Trainern von BOXENBERN durchgeführt.

Christoph Gaugl, Cheftrainer ABCB und BOXENBERN


Sommerapero, Juni 2019

Am 29. Juni 2019 fand das jährliche Sommerapero statt. Mit einem traurigen Auge haben wir uns von Gabor verabschiedet. Wir wünschen Gabor für die private als auch berufliche Zukunft alles Gute und viel Erfolg!


Enrico "Rocky" Scacchia gestorben

Am 19. Juli 2019 ist der über die Schweizergrenzen hinaus bekannte ehemalige Profiboxer Enrico "Rocky" Scachia im 56 Altersjahr verstorben.

 

"Rocky" ist in den Achtzigerjahren unter Charly Bühler drei mal Schweizermeister geworden und hat zwei mal an den Europameisterschaften teilgenommen.

 

Wir bedauern diesen Verlust zutiefst und sprechen den Angehörigen unser aufrichtiges Beileid aus.

Mit ihm hat die Berner Boxwelt eine Persönlichkeit verloren.

Wir werden Enrico stets in ehrenvoller Erinnerung behalten.


nIEsenlauf, Mai 2019

Am Samstag, 25. Mai 2019 wurde auf der längsten Treppe der Welt (11'674 Stufen) den Niesen erklommen.

 

Wir gratulieren allen Teilnehmenden zu dieser grossartigen Leistung. Wir sind stolz auf euch!


5 Jahre boxenbern

Am Freitag, 26. April 2019 fand der Jubiläumsanlass des BOXENBERNS statt. Wir durften eine Vielzahl von Boxerinnen und Boxern im Boxkeller begrüssen. Nach einer Boxdemo von vier jungen und talentierten Boxern des ABCB überreichte uns Andreas Anderegg, Präsident des Swissboxing eine Urkunde. Wir blicken auf einen gelungenen Anlass zurück.


SwissBoxing: In Memoriam Bruno Arati

(16. September 1953 – 8. Dezember 2018) – Eine Würdigung

Bruno Arati (16. September 1953 – 8. Dezember 2018) hat die Schweizer Boxszene nachhaltig mitgeprägt. Am 8. Dezember wurde er nach einer tapfer ertragenen Leidenszeit von seiner schweren Krankheit erlöst. Wir freuen uns mit ihm über den himmlischen Frieden, aber wir sind traurig. Tieftraurig.

 

Bruno Arati hat Schweizer Boxgeschichte geschrieben. Als Boxer, als Profiboxer, als Trainer und als Club-Gründer und Manager. Arati ist im Berner Fischermätteli-Quartier aufgewachsen.Nach der Schulzeit im Munzinger-Schulhaus und nach einer erfolgreichen Lehre als Serigraphhat er die berufliche Karriere gestartet. Schon bald aber wurde das Boxen für ihn zu einem zweiten Lebensmittelpunkt. Der Berner Erfolgstrainer Charly Bühler formte ihn im legendärenAthletic-Box-Club Bern (ABCB) zu einem Spitzenamateur. Das zahlte sich in den Resultatenaus. 1973 wurde er ein erstes Mal Schweizermeister im Mittelgewicht und mit dem Schweizermeister-Titel 1978 rundete er seine Karriere im olympischen Boxen ab. Bühler, der das Potenzial des dynamischen Schützlings richtig einschätzte, nahm ihn nach seiner Amateurkarriere sofort als Berufsboxer unter Vertrag. Am 9. November 1978 gewann Arati in Bern gegen den Spanier Ignacio Gorostidi seinen ersten Profikampf. Nach 14 Kämpfen als Berufsboxer legte der Berner das Fundament 1982 für eine erfolgreiche Zukunft. Die Box-Ausbildung wurde zu seinem neuen Schwerpunkt. In Eigenregie oder mit Partnern gründete ermehrere Clubs (Box-Fit, Box-Ring Bern, Box-Club Bern) und stand diesen als Cheftrainer oder Manager vor.

 

«Boxen ist eine ehrliche Sportart» so brachte es Bruno in Interviews auf den Punkt. Der Box-Ring Bern wurde in die Boxing Kings integriert und Arati zu einem Coach von internationaler Ausstrahlung. Seine Boxer kämpften um bedeutende Titel und die Schweiz wurde dank ihm zur Plattform grosser Kämpfe. Schon früh erkannte Arati auch das Potenzial des Frauen-Boxens. Das sollte sich auszahlen. Aniya Seki wurde unter seiner Führung zum internationalen Star und holte die wichtigsten Titel in verschiedenen Verbänden. Arati machte aus Seki die erfolgreichste Schweizer Profi-Boxerin. Er machte aber auch aus dem bekanntesten Schweizer Profi der letzten Jahre einen Mann, der beim Publikum für Begeisterungsstürme sorgte. Yves Studer, in 29 Kämpfen als Profi ungeschlagen, war 2008 mit dem EBU-EE-Titel-Gewinn ein erstes Mal auf internationaler Ebene erfolgreich. Studer war unter Arati so stark geworden, dass ihm die grossen Verbände keinen WM-Kampf anbieten wollten. Studer trat daraufhin zurück, aber Bruno Arati hatte bewiesen, dass seine Kämpfer zur Weltklasse gehörten.

 

Auch als Ausbildner im Breitensport hatte Bruno Arati grossen Erfolg. Seine Gym’s gehörten zu den besten Ausbildungsstätten im neuen Trend-Sport Boxen. Die Hobby-Boxer waren von seinen Trainings begeistert und stolz darauf, von Arati als Chef-Trainer in die Kunst des Boxens eingeführt zu werden.

 

Bruno Arati war aber nicht nur ein erstklassiger Box-Lehrer. Was ihn besonders auszeichnete, war ein Charisma, das nur wenige besitzen. Schon nach kurzer Zeit hatte man das Gefühl, ihn sehr gut zu kennen. Man fand sofort einen Draht zu einem erfolgreichen Mann, der trotz aller Erfolge immer bescheiden blieb. So hart er im Training mit seinen Schützlingen umspringen konnte, so warmherzig war er als Freund.

 

Darum sind wir heute traurig. Wir haben einen grossen Freund verloren. Wir werden ihn sehr vermissen. Bruno Arati hat Geschichte geschrieben. Wir werden es nicht vergessen.

 

Ueli E. Adam


ueli e. adam wurde bei swissboxing zum ehrenmitglied gewählt

Unser Präsident Ueli E. Adam wurde bei SWISSBOXING zum Ehrenmitglied ernannt. Wir gratulieren ganz herzlich.


SwissBoxing: In Memoriam Franz Marti

(6. Juli 1929 – 11. August 2015) – Eine Würdigung

Mit einer Traueradresse hat der WBC (World Boxing Council) den Tod von Franz Marti weltweit gewürdigt. WBC-Präsident Mauricio Sulaiman hat ein sehr persönliches Kondolenzschreiben verfasst und damit ein Zeichen gesetzt: die Boxwelt hat einen Mann verloren, der in den Ringen der Welt Geschichte geschrieben hat. Wir trauern um unseren Freund und entbieten seinen Liebsten unser herzlichstes Beileid.

 

Das Leben von Franz Marti war facettenreich und immer hoch spannend. Die sportlichen Gene waren ihm in die Wiege gelegt. Er bewies dies im Schwimmen (Kadettenmeister), im Handball (Torhüter) und als Eishockey-Spieler beim SCB (Schlittschuhklub Bern). Das Eishockey hat den jungen Franz Marti schliesslich zum Boxen gebracht. Er organisierte für den SCB ein damals noch nicht so gezielt geplantes Sommertraining im berühmten Berner Boxkeller von David Avrutschenko (ABCB). Dort schlauchte der junge Boxtrainer Charly Bühler die Eishockey-Cracks und bald zeigte sich, dass die Spieler des SCB auf die neue Saison konditionell am besten gerüstet sein würden. Der Eishockey-Spieler Franz Marti fand Gefallen am vielseitigen Training und wurde schon bald mit einem typischen Bühler-Trick zum Boxer. Trainer Bühler fehlte nämlich zu einem Meeting ein Mann in Marti’s Gewichtsklasse. Franz sprang ein und war damit in der Welt des Boxens angekommen. In der Folge stand er für den Athletic-Box-Club Bern in 75 Kämpfen als Amateur im Ring. Nach seiner aktiven Karriere blieb er dem Boxen treu: zunächst als Trainer und später als Punkt- und Ringrichter. Marti arbitrierte mehr als 2000 Kämpfe (davon 45 Welt- und 70 Europa-Titelkämpfe) und wurde zu einem Kampfrichter der internationalen Spitzenklasse. Auf www.boxrec.com kann die Karriere im Detail eingesehen werden. Franz Marti stand bei grossen Kämpfen mit Frank Bruno, Graziano Rocchigiani, Lennox Lewis und Herbie Hide als Unparteiischer im Ring und punktete Kämpfe von Virgil Hill, Fabrice Tiozzo, Nigel Benn, Pernell Whitaker, Julio Cesar Chavez, Terry Norris und Henry Maske. Glanzlichter waren seine Einsätze in Las Vegas: hier punktete er bei Titelkämpfen von Thomas Hearns (vs. Juan Roldan, 1987) und Ray Sugar Leonhard (vs. Donny Lalonde, 1988)

 

 

Neben seinen unbestrittenen fachlichen Qualitäten beeindruckte Franz Marti dank seiner charismatischen Persönlichkeit und einem Anflug von Glamour, wie er heute nur den Show-Stars vorbehalten bleibt. Sein Erfolg hatte aber auch seinen Preis: viele Neider machten ihm das Leben schwer und der scheinbar souveräne Franz litt mehr darunter, als er sich anmerken liess. Dabei blieb er immer auch für die kleinen Clubs in der Schweiz ansprechbar und lehnte es nie ab, bei lokalen Meetings im Ring zu stehen. Dies und seine internationalen Erfolge machten ihn zu einem Botschafter des Boxens und zu einer Referenz für die Schweiz.

 

Franz Marti wuchs in Langenthal auf und war nach einer Lehrzeit bei der Firma Hasler AG in Bern in der Elektrobranche berufstätig. Später war er Stadtpolizist in Bern. Nach seiner Amateurkarriere wechselte er in die Industrie (u.a. 8 Jahre bei Ammann AG in Langenthal, 4 Jahre Einkaufchef bei der Maschinenfabrik Aecherli in Reiden). Nach vier Jahren bei Toyota AG in Safenwil beschloss er seine berufliche Laufbahn als Ersatzteil-Manager bei Hunkeler AG in Wikon. Eines blieb: Boxen hatte vor weiteren beruflichen Plänen immer Priorität. Auch das hatte seinen Preis: seine Ehen scheiterten und erst im letzten Lebensabschnitt fand er mit seiner Lebenspartnerin Samang jene Ruhe, die ihn glücklich und philosophisch werden liess. Nach seinem 65. Geburtstag zog er mit der gebürtigen Thailänderin nach Thailand. Augenzwinkernd erklärte er diesen Exodus mit den bescheidenen Lebenskosten in Asien – der wahre Grund war aber, dass in Europa ab einem Alter von 65 Jahren keine Ringrichterlizenz mehr vergeben wird. In anderen Kontinenten galt diese Regel für die WBC nicht und Franz Marti konnte dank seiner guten Gesundheit weiterhin lange Jahre internationaler Ringrichter bleiben.

 

Leb wohl Franz, wir werden Dir ein ehrendes Andenken bewahren und Dich nie vergessen.

 

Ueli E. Adam